Im Verlauf des Nachmittages sind wir immer wieder Antilopen begegnet. Es gibt so viele unterschiedliche Arten, dass ich sie mir gar nicht merken kann. Aber alle sind schöne, ästhetische Tiere. Leider haben sie so viele Fressfeinde, bedauerlich. Allen voran die Impalas.


Und die großen Kudus.


Letschwe, Litschi-Antilope, Lechwe-Antilope, Moorantilope, viele Namen. Gehört zu den Wasserböcken.Wasserböcke schmecken nicht. Nicht mal den Raubkatzen. Nur in der größten Not greifen sie darauf zurück.


Leierantilopen oder Halbmondantilopen. Das Profil hat irgendwie Ähnlichkeit mit den nordischen Rentieren.

 

Neben all den Antilopen haben wir auch immer wieder Vögel gesichtet. Ein Exemplar war besonders interessant: der Klaffschnabel. Schließen lässt der Schnabel sich nicht. Deshalb wohl Klaffschnabel. Und durch den Schlitz pfeift der Wind.



Ganz in der Nähe lagen ein paar andere Wasserfreunde auf der Lauer. Oder erwischt beim Mittagsschläfchen. Man weiß es nie so genau bei diesen Exemplaren. 

An Land ist ihr Gang dem Watscheln einer Ente ähnlich, im Wasser aber bewegen sie sich elegant, völlig geräuschlos. Ästhetisch und erschreckend zugleich.


Als wir den Flusslauf weiter entlang fahren begegnet uns eine Gruppe Elefanten. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Allerdings war einer dabei, der etwas aus dem Rahmen fiel. Wohl eine Laune der Natur.

 


Jeden Abend bevor es ins Camp zurück ging, gab es ein erbauliches Ritual: wir haben versucht, einen möglichst beeindruckenden Sonnenuntergang einzufangen - ist leider nicht immer geglückt.


Aber davor gab es immer einen Sundowner - damit es vielleicht klappt.

Amarula heißt das Zeugs.