Der Chobe-River führt permanent Wasser, mal mehr, mal weniger, ist aber ganzjährig Habitat von unzähligen, immer mies gelaunten Hippos. Eigentlich haben sie doch ganz freundliche Gesichter, aber sobald sie sich in die Quere kommen, ist das Gezeter groß. Ihren gigantischen Mäulern sollte man sich respektvoll fern halten. Dass diese Kolosse schneller auf den Beinen sind als der Mensch rennen kann, ist nahezu unvorstellbar, aber wahr.


Hippos, auch Flusspferd, Nilpferd oder Hippopotamus genannt, halten sich überwiegend im schützenden Wasser auf. Sie sind aber schlechte Schwimmer. Am liebsten laufen sie auf dem Grund des Gewässers entlang. Wenn sie auf unser Boot zugekommen sind, nur den riesigen Schädel halb aus dem Wasser streckend, hat man den Eindruck, es komme ein Panzerkreuzer auf einen zu. Irgendwie beängstigend. 


Faszinierend sind diese Urviecher schon, dieser tonnenförmige Leib mit Stummelbeinen, dieses breite Maul, bei dem man nie so recht weiß ob es grinst oder vor Wut schnaubt. Und dieser panikartige Blick. Alles irgendwie nicht zusammenpassend, dennoch strahlen sie eine bestimmte Würde aus.

Faszinierend auf eine ganz andere Weise sind die nächsten Urviecher, denen wir uns auf Augenhöhe genähert haben. Krokodile. Riesenmonster.