Vor der Weiterfahrt nach Kandy haben wir in Dambulla noch den Rock Temple besucht. Ein Höhlentempelkomplex auf einem Felsen, der nach etwa 150 etwas beschwerlichen Höhenmeter erreicht wird. Zu dem Tempelkomplex gehören etwa 80 Höhlen, deren Entstehung auf das dritte und zweite Jahrhundert v. Chr. zurückgeht. Fünf dieser im Laufe von zweitausend Jahren prächtig bemalten und mit über 150 Buddhastatuen ausgestatteten Höhlen können besucht werden. Man taucht in ein mystisches, geheimnisvolles Dunkel ein. Nicht gerade ideale Bedingungen für Fotografen, auch die Tatsache, dass man einen vierzehn Meter langen, liegenden Buddha gar nicht komplett aufs Foto bekommt. Dennoch, die Aufstiegsmühen waren es wert, sich von dieser besonderen Atmosphäre  beeindrucken zu lassen.

 

 

Kandy erreichten wir gegen frühen Nachmittag und nach einem kurzen Stadtbummel durch das das quirlige Verkehrschaos nehmen wir im altehrwürdigen Queens Hotel einen Drink. Wollte mich mal fühlen wie thomas Mann, der auch schon dort seine Drinks genossen hat.

 

 

Nach dem Queens Hotel - es ist nicht schwer zu erraten - stand wieder ein buddhistischer Tempel auf der Besuchsliste. Allerdings ein ganz besonderer: der Dalada Maligawa oder auch Zahntempel. Hier wird das kostbarste Heiligtum Sri Lankas aufbewahrt. Ein Eckzahn Buddhas, der in einem Reliquienschrein aufbewahrt wird,vor dem sich drei Mal am Tag ein Besucherstrom versammelt, um Blumen abzulegen und der Reliquie zu huldigen. 

 

 

Am Abend gab es dann noch ein kulturelles Highlight:

Mallawaarachchi Kandyan Dance.

Im Hinblick auf die musikalische Performance überschaubar, aber tänzerisch, artistisch und farblich ein Rausch. Jede Fingerbewegung eine Bedeutung.