Keetmanshoop - Quivertree Rest Forest Camp 3. Mai 2017

 

Weiter geht es heute nach Keetmanshoop. 425 km, etwa 26 km auf Schotter. In der Nähe des Quivertree Rest Forest Camp gibt es zwei fotografische Highlights: den Köcherbaumwald und den Giant's Playground.

 

 

Köcherbäume sind als Model schon interessant, insbesondere wenn die Morgen- oder Abendsonne eine schöne Lichtszene schafft. Der Köcherbaum heißt Köcherbaum, weil die ausgehöhlten Zweige den Buschleuten als perfekte Köcher dienten. 

 

 

Giant's Playground ist der nächste Fotostopp. Dieser Spielplatz der Riesen ist eine Anhäufung aufeinander balancierender Gesteinsbrocken. Die Formationen muten an wie aufeinander getürmte Bauklötze. Etwa 180 Millionen Jahre hat der Wind gebraucht, um diese Skulpturen zu erschaffen.

 

 

Aus - Klein Aus Vista - Desert Horse Inn 4. und 5. Mai 2017

 

Aus liegt etwa 230 km von Keetmanshoop entfernt Richtung Lüderitz und ist für uns die Ausgangsstation für den morgigen Fototermin in der Geisterstadt Kolmanskop. Auf dem Weg dorthin: landschaftliche Unendlichkeit und die Zeugen des Endes einer Verbrecherjagd.

 

 

Zwei Diamantendiebe sind auf der Flucht von der Polizei in ihrem Fahrzeug erschossen worden. Die gestohlenen Diamanten sind aber niemals aufgefunden worden. Aha! Und jetzt spuken die beiden Diamantendiebe auf der Suche nach ihrer Beute in mondhellen Nächten in der Geisterschlucht umher. 

 

 

Desert-Horse-Inn und ein wie immer atemberaubender Sonnenuntergang

 

 

Irgendwo in der Nähe von Garub in der Namib Wüste gibt es eine Tränke, zu der regelmäßig Wildpferde zum Trinken kommen. Von einem Beobachtungsstand aus lassen sie sich beobachten, wie sie immer die gleichen Pfade schienengleich nutzen, um zur Tränke zu gelangen und wieder in der Weite der Wüste zu verschwinden. Erstaunlich, wie es den Pferden gelungen ist, sich an die Kargheit der Namib Wüste anzupassen.

 

Weiter mit:   Geister in Kolmanskop