Die recht hohen Tagestemperaturen machten es notwendig, sehr früh aufzustehen, um bei Sonnenaufgang bereits dort zu sein, wo Benny und unsere Guides Tieransammlungen vermuteten. Ich wäre so manches Mal gerne noch ein Stündchen liegen geblieben, aber der freundliche "Good Morning" - Weckgruß unseres Kochs, der jedem Zelt eine Schüssel mit warmen Wasser für die morgendliche Katzenwäsche brachte, versöhnt dann doch ein wenig mit den Qualen des Frühaufstehens. Das morgendliche Ritual: 05:30 Wecken, 06:00 Kurzfrühstück mit Kaffee und Toast, 06:30 aufsitzen. Hört sich entspannt an, bedeutet aber zwischendurch rumwuseln, Sachen zusammensuchen, Sitzplatz einrichten, wieder was vergessen, noch mal schnell ins Zelt, suchen, wo sind meine Ersatzakkus? ach dort, zurück zum Landi, wieso? wir sind doch heute in dem anderen Landi, in diesem waren wir doch gestern! stimmt, umpacken, alles fertig, in den Landi setzen, auf geht's, nein, doch noch warten, weil einer doch noch mal ganz kurz zum Pinkeln muss. So oder so ähnlich lief es ab. Wir haben zwar die Mannschaft nicht gewechselt, aber jeden Tag das Fahrzeug. 

 

Anders als bei der Fotosafari in Tanzania sind wir in Botswana nicht auf so riesige Herden gestoßen, die mit tausenden von Tieren bis zum Horizont reichten. Das war zwar atemberaubend anzusehen. Für mich ist das Fotografieren von Einzeltieren aber eigentlich interessanter. Ein close-up von einem Büffelkopf oder die Gesichtszeichnung einer Lechwe-Antilope lässt den Charakter des Tieres viel deutlicher darstellen. Dazu hatten wir in Botswana viele Gelegenheiten.

Wir waren anfangs etwas enttäuscht, da die Tierdichte für das Moremi Game Reserve unüblich überschaubar war. Das lag an den schon genannten Gründen. Aber man muss sich nicht immer auf die "Big Five" konzentrieren. Hauptdarsteller unserer ersten Fotos war denn auch ein Eichhörnchen, das uns beim zweiten Frühstück Gesellschaft leistete und erfolgreich anbettelte.

Gut, deshalb muss man nicht nach Afrika, dennoch war es putzig anzusehen.

 

Vögel sind auch immer lohnende Objekte, die mit einer ungeheuren Farbenpracht locken. Oder wenn man sie im Fluge erwischt. Leider sind sie in der Regel sehr scheu, dazu sehr klein und meistens weit entfernt. Deshalb bin ich Jürgen extrem dankbar, dass er mir sein Canon Objektiv 100 - 400 mm für die gesamte Tour zur Verfügung gestellt hat. Mein Canon 70 - 200 mm mit TK 1.4 war doch sehr schnell am Limit.

Szenen einer Ehe

Ich habe einen Leckerbissen gefangen. Ich geb ihn Dir, wenn Du ..........


Gut, gell?

Und jetzt bekomm ich meinen Lohn, ja? Oder? Etwa nicht ......?

Wie im richtigen Leben .......

Bekassine? Ibiss? Hagedasch? So recht weiß ich es nicht. Aber sehr schön.

Schreiseeadler

Diese Szene haben wir an einem Wasserloch beobachtet. Ein Tümpel ist bevölkert von Pelikanen und Marabus. Und hat einen ganz besonderen Mitbewohner. Nicht gerade freundlich, dieser Geselle, wie der Slider zeigt.


Danach beobachteten wir folgendes:

 

 

 

 

 


Hallo Freunde ...........

 


 

 

 

 

 


 

 


........... wartet mal!!!

 

 

 

 

 


 

 


Ich sage Euch, bei der Bedrohungslage

reicht es nicht .......

 

 

 

 

 




....... einfach nur den Kopf ins Wasser zu stecken!!!

 

 

 

 

 

 



Ich bin dann mal weg!!!