Khwai-River-Gebiet,  23.09 - 24.09.2015

 

Heute am 23. September verlassen wir das Moremi Reservat und machen uns sehr früh auf den Weg ins Khwai Gebiet. Das Khwai Gebiet um den Khwai River herum schließt auch die Khwai Community ein, die außerhalb des Nationalparks liegt und als Erweiterung gesehen werden kann, da das Reservat nicht eingezäunt ist und die Tiere frei herumlaufen können. Der Vorteil für uns im Communitiy Gebiet ist, dass wir auch die Pisten verlassen dürfen und querfeldein Pirschfahrten unternehmen können, auch in der Dunkelheit.

Da das Khwai Gebiet relativ wasserreich ist, ist dementsprechend auch die Vielfalt der dort durchziehenden und lebenden Tiere sehr groß. Man soll sehr häufig Leoparden zu Gesicht bekommen. Aber irgendwie haben wir nicht so richtiges Glück mit dieser Spezies. Aber was macht es, wir haben die Auswahl aus so vielen anderen Geschöpfen, dass uns nicht langweilig wird.


 

Warzenschweinen begegnet man fast überall. Das sind frech drein-schauende Gesellen mit einem extrem eleganten Gang. Passt eigentlich gar nicht zu ihrer Erscheinung. Also ich finde sie schön und dieses Exemplar hatte ganz besonders viel Spaß.

 

Ein paar Fahrminuten später entdeckten wir die ersten Hyänen auf dieser Reise. Jungtiere. Insgesamt haben wir nur recht wenig zu Gesicht bekommen.

 

Nach weiterer Pirschfahrt leider ohne Kontakt zu fotogenen Models wurde es Zeit für eine Mittagspause. Bevor wir einen geeigneten Platz für die willkommene Unterbrechung anfuhren, gab es noch eine Kurseinheit in Elefantenkunde.

Das erste Foto mag täuschen, Benny schmeckt nicht unser Menü ab. Aber an der Konsistenz und Kerntemperatur lässt sich erkennen, was der Dickhäuter gegessen und wann er sich davon wieder getrennt hat.


Und hier geht es nicht um die Demonstration des "sich-totstellen" wenn ein Dickhäuter wütend angreift, sondern wie man die Schulterhöhe eines Elefanten anhand des Umfanges seines Fussabdruckes abschätzen kann.


Mittagspause! Ein kritischer Blick auf das "Hauptmenü" und auch das "Dessert" ist von der gesunden Sorte.

War nur Spaß! Unsere beiden Guides haben uns mittags bestens versorgt. Es gab immer frische Salate, Sandwiches, Käse, Schinken, leichte Kost, aber genau richtig für den Zweck. Wer wollte, bekam sogar ein gekühltes Bier. 


Gut eine Stunde haben wir uns in etwa Zeit gelassen. Dann ging es weiter. Voller Spannung erwartend, was uns als nächstes vor die Linse kommt.

Und es kam etwas Unerwartetes, etwas sehr Sprunghaftes: Springböcke.

Sieht ulkig aus, als würden sie von einem Trampolin springen.


Auch mit einem Horn lässt sich noch gut springen. Lädierte Pferdeantilope.